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Nächtliche Trennungsangst (8–12 Monate) sanft begleiten
Dein Baby hat schon mal besser geschlafen – und jetzt, mit etwa 8 bis 10 Monaten, wacht es nachts auf, weint und beruhigt sich nur bei dir. Oft steckt Trennungsangst dahinter, ein ganz normaler Entwicklungsschritt. Er fühlt sich für müde Eltern wie ein Rückschritt an – ist aber ein Zeichen von Bindung und Reife.
Warum die Trennungsangst jetzt kommt
Um den 8. Monat herum begreift dein Baby zum ersten Mal: Mama und Papa existieren weiter, auch wenn sie gerade nicht da sind (die sogenannte Objektpermanenz). Das ist ein riesiger kognitiver Sprung – bedeutet aber auch: Dein Baby merkt nachts, dass du weg bist, und das macht ihm Angst. Es sucht deine Nähe, weil du sein sicherer Hafen bist.
Warum es KEIN Rückschritt ist
Trennungsangst zeigt, dass die Bindung zwischen euch stark und gesund ist. Dein Baby „manipuliert“ dich nicht und hat sich nichts „angewöhnt“ – es durchlebt eine echte Entwicklungsphase. Sicherheit und Nähe jetzt zu geben, verwöhnt nicht. Es hilft deinem Baby, Vertrauen aufzubauen, dass du verlässlich zurückkommst.
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Wie du sie sanft begleitest
Wie lange dauert das?
Die intensivste Phase dauert meist einige Wochen. Trennungsangst kann in Schüben immer wieder auftreten (auch später nochmal), wird aber mit wachsendem Urvertrauen jedes Mal leichter. Halte durch – deine Verlässlichkeit ist die beste Medizin.
Wie du jede Schlafphase vom 3. Monat bis zum 3. Geburtstag sanft begleitest – von Regressionen über Nickerchen-Übergänge bis zur nächtlichen Trennungsangst – findest du Schritt für Schritt in unserem Ratgeber „Ruhige Nächte“ (3 Monate–3 Jahre).